Der Gesundheitssektor in Frankreich durchlebt eine beispiellose Personalengpasssituation im Pflegebereich. Für europäische Pflegefachkräfte ist dies ein bedeutendes Gelegenheitsfenster.
Krankenpfleger: die stärkste Nachfrage
Laut DREES-Prognosen für 2025 fehlen in Frankreich mehr als 100.000 Krankenpfleger. Der Bedarf ist besonders dringend in Notaufnahmen, Intensivstationen und Pflegeheimen. Die Regionen Île-de-France, Occitanie und Auvergne-Rhône-Alpes konzentrieren den Großteil der Stellenangebote.
Physiotherapeuten: ein stiller Mangel
Mit der Alterung der Bevölkerung und der Zunahme chronischer Erkrankungen sind Physiotherapeuten sehr gefragt. Wer eine Praxis eröffnen möchte, findet leicht Patienten, besonders in offiziell anerkannten unterversorgten Gebieten.
Hebammen und andere Berufe unter Spannung
Hebammen, Ergotherapeuten und Logopäden vervollständigen das Bild der stark nachgefragten Berufe. Geburtsstationen und Rehabilitationseinrichtungen suchen besonders dringend nach Personal.
Die Regionen mit dem größten Einstellungsbedarf 2025
- Île-de-France: große AP-HP-Krankenhäuser, Privatkliniken, Pflegeheime
- Occitanie: anhaltendes Bevölkerungswachstum, viele neue Einrichtungen
- Auvergne-Rhône-Alpes: dynamische Wirtschaft, Bedarf in ländlichen Gebieten
- Bretagne und Normandie: medizinisch unterversorgte Gebiete, Niederlassungshilfen verfügbar
Wie sich positionieren?
Für europäische Fachkräfte ist der erste Schritt die Anerkennung ihres Diploms bei den französischen Behörden. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, vermittelt Suxens direkte Kontakte zu Partnereinrichtungen, die aktiv europäische Profile suchen.